Eine normale DSLR kann bereits sehr gute Ergebnisse liefern – besonders bei Sternfeldern, Galaxien und Reflexionsnebeln.
In den meisten Kameras sitzt ein Filter, der Infrarotlicht blockiert.
Dieser Filter dämpft leider auch das H-Alpha-Licht bei etwa 656 nm.
Genau dieses Licht ist aber entscheidend für viele Emissionsnebel.
Das bedeutet:
Bei einer Astromodifikation wird dieser Filter ersetzt oder entfernt.
Dadurch wird die Kamera deutlich empfindlicher für H-Alpha.
In der Praxis heißt das:
Das hängt stark davon ab, was man fotografieren möchte.
Eine Modifikation lohnt sich besonders, wenn:
Weniger wichtig ist sie am Anfang oder bei:
Ich würde niemandem empfehlen, direkt mit einer modifizierten Kamera einzusteigen,
außer man findet eine günstige modifizierte Kamera auf dem Gebrauchtmarkt.Aber: Wenn man eine Weile dabei ist und merkt, dass man mehr aus seinen Daten herausholen möchte,
kann eine Modifikation ein sinnvoller nächster Schritt sein.